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Adventsvesper 2013

Tonia Jütte, Kinderchor Rüthen
Tonia Jütte, Kinderchor Rüthen
Adventsvesper 2013
Kammerchor Rüthen
Rüthen Extrastark 02.14
Rüthen Extrastark 02.14

Der Kammerchor Rüthen, das Blechbläserensemble Weißblech, der Rüthener Kinderchor, die Blockflötengruppe und die Zithergruppe Vergißmeinnicht musizieren zum Advent.

Der Patriot, 09.12.2013:

RÜTHEN - Nach hektischem Treiben zur Ruhe zu kommen, lud Kammerchor-Vorsitzender Volker Dumschat die Besucher der Adventsvesper in der St. Nikolauskirche ein. Neben dem eigenen Ensemble kündigte er als Mitwirkende den Kinderchor, das Bläserquintett Weißblech, das Blockflötenensemble, die Zithergruppe und einen meditativen Wortbeitrag von Andrea Henze an.
Der Kinderchor unter Leitung von Elisabeth Happe machte den Anfang, als die Jungen und Mädchen singend mit Lichtern zum Altar zogen und bei „Mache Dich auf und werde Licht“ von den Zither- und Blöckflötenspielern begleitet wurde. Musik mit Bewegung verband der Kinderchor danach bei „Kommt ein Licht“ und dem von der Triangel geführten „Goldenes Blatt vom Himmelsbaum“, als die Kinder winkend und mit den Füßen stampfend unbekümmerte Freude am Singen zeigten.
Traditionelle Melodien hatte sich die Zithergruppe des Arbeitskreis für Behinderte Vergissmeinnicht unter Leitung von Leni Hermes bei ihrem „Andachtsjodler“, „Es ist für uns eine Zeit“ und „Seht, die ganze Zeit“ ausgesucht.
Der Kammerchor eröffnete seinen ersten Block getragen mit Hasslers „Wie soll ich Dich empfangen“. Danach hatte sich der Chor mit seiner neuen Dirigentin Regina Werbick für „Macht hoch die Tür“ ein konzertantes mehrstimmiges Arrangement ausgesucht, bei dem der Sopran jubilierend hervortrat. Mit einem Waldhorn-Solo eröffnete Heribert Kaja das Spiel des Bläserensembles „Weißblech“. Neben der akzentuiert einsetzenden Trompete bot „Gaudete, Christus est natus“ auch für die weiteren Instrumente Raum zur charaktervollen Entfaltung.
Kinderchor und Blockflötenensemble wechselten sich mit „Kumbaya my Lord“, dem Orgelspiel von Pfarrer Bernd Götze und meditativen Wortbeiträgen von Andrea Henze ab. In den Texten wurde gebetet für Menschen, denen Zuversicht fehlt, für Hoffnung in Krieg und Krisen und zu einer Besinnung vor dem Weihnachtsfest eingeladen.
Zauberhaft dann das große Finale der Adventsvesper, in dem beide Chöre, Blockflöten und die Zitherspieler gemeinsam mit der Gemeinde in einem gelungenen Kanon das „Magnificat“ aus Taizé wahrlich zelebrierten. Nach dem verdienten Applaus und Blumen für die musikalischen Leiter hatte noch mancher Konzertbesucher die Melodien im Ohr. Da war Volker Dumschats anfänglicher Wunsch nach Besinnlichkeit fühlbar in Erfüllung gegangen. - arc